Experiment Airfryer: Genial oder alles heiße Luft?

Wer Kochen und gutes Essen liebt, der kommt nicht umhin, sich auch mit den richtigen Helfern für seine Küche auseinanderzusetzen. Nachdem ich Euch zuletzt von meinen Eindrücken vom Thermomix-Abend berichtet habe, gibt es nun ein neues, innovatives Küchengerät, das ich auf Herz und Nieren getestet habe: Den Philips Airfryer.

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Heißluftfritteusen erobern den Markt und lassen die triefenden Fettfritteusen längst alt aussehen. Wie der Name Airfryer bereits verrät, frittiert das Gerät mit Luft – wem an dieser Stelle ein Hauch der Skepsis überkommt, dem sei versichert: Mir ging es nicht anders.

Beim Kochen stelle ich allerhöchste Ansprüche an den Geschmack, denn leckeres Essen ist ein großartiger Genuss und erhöht die Lebensqualität. Ein Teelöffel Zucker in der Soße oder ein Schuss Fett in der Pfanne dürfen für mich daher nicht fehlen – denn beide Lebensmittel sind Geschmacksträger und intensivieren die Aromen der Gerichte.

Umso gespannter war ich also, ein Gerät auszuprobieren, dass mit wenig oder gar keinem Öl auskommen soll – und das bei Speisen wie Pommes frites, Hähnchen oder Calamari. Um das Gerät so richtig herauszufordern, machten Jane und ich ein kleines Event aus unserem Produkttest: Wir luden Freunde ein und baten sie, zufällige Lebensmittel mitzubringen, auf die sie an diesem Abend Lust hätten.

Nacheinander bereiteten wir also Pimentos mit Meersalz, Calamari in Knoblauch-Ingwer-Marinade, Hähnchen Tandoori, buntes Gemüse, Kartoffelspalten und ein Rib-Eye-Steak zu.

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Das Ergebnis: Das Gemüse war knackig, aromatisch und hat im Airfryer keinerlei Farbe verloren. Das Fleisch war innen saftig zart und außen rauchig mit knusprig goldener Haut. Die Kartoffelspalten haben sich in dem Gerät zu dicken Pommes verwandelt – und standen diesen auch geschmacklich in nichts nach.

Der Airfryer bietet mir genau das, was ich von einem Küchengerät erwarte: Es erleichtert mir Arbeit, bietet mir vielfältige Einsatzmöglichkeiten und macht dabei auch noch richtig Spaß. Im digitalen Display die gewünschte Temperatur und Zeit einstellen, Zutaten in den Korb legen und los geht’s. Der Timer gibt ein Signalton, sobald die Garzeit rum ist, sodass ich in der Zwischenzeit ganz entspannt unsere Gäste mit Getränken versorgen und mich ins Gespräch vertiefen konnte. Natürlich startete ich erstmal mit nur wenigen Minuten und kontrollierte zwischendurch den Garprozess, schließlich konnte ich die Leistung des Geräts noch nicht ganz einschätzen.

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Wir alle waren überrascht, wie schnell die Gerichte im Airfryer die gewünschte Farbe und Konsistenz erhalten haben. Ich fühlte mich wie ein Magier, der etwas in eine Box legt und – simsalabim – wenige Minuten später den Korb mit einem knusprig braun gebackenen Hähnchen oder goldgelben, frischen Pommes frites herauszog.

Mittlerweile steht der Airfryer nun schon ein paar Tage in unserer Küche und ich verwende ihn beinahe täglich. Brötchen aufbacken, Würstchen grillen oder Tiefkühlpommes backen – dank des Airfryers sind sowohl Frühstück als auch Mitternachtssnacks so mühelos erledigt, dass ich gar nicht zweimal überlege, noch eine kleine Kochsession einzulegen.

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Ihr merkt: Den Airfryer gebe ich definitiv nicht mehr her. Von mir gibt es beide Daumen nach oben für dieses Allround-Talent!

Habt ihr noch Fragen zum Airfryer oder Kochen allgemein? Dann freue ich mich über Euren Kommentar.

Euer Dave

Guten Appetit!

 

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